Asakusa

Asakusa begann als düsteres Fischerdorf im Mündungsgebiet der Tokioter Bucht. Es kann auch als Zentrum von Shitamachi betrachtet werden, der Gegend, in der sich zu Edo-Zeiten herrenlose Samurai (Ronin) und Künstler niederließen. Heutzutage sollte Asakusa bei keinem Tokio-Aufenthalt fehlen. Der Sensoji-Tempel mit der riesigen roten Laterne am Eingang gilt als Wahrzeichen des historischen Tokios.

Sensoji Tempel (auch bekannt als Asakusa Kannon Tempel)

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Mehr als 30 Millionen Besucher zählt der Sensoji-Tempel – pro Jahr. Man betritt den Tempel durch das Kaminarimon-Tor mit der überdimensionalen Laterne. Gewaltige Wächterfiguren an allen Seiten schützen den Eingang. Den etwa 200 Meter langen Weg zum Haupttempel, Nakamise genannt, säumen links und rechts über 90 alteingesessene Läden, die Souvenirs, Tempelzubehör und mehr anbieten.

Auf dem Weg zum Sensoji Tempel in Asakusa

Vor dem Haupttempel kommt man an einer Weihrauchstätte vorbei, wo sich Pilger den Rauch an die Stelle des Körpers wedeln, der der Hilfe bedarf.

Im Sensoji Tempel in Asakusa

Rechts davon findet sich die obligatorische Wasserstelle zur Reinigung.

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Die Haupthalle wurde 645 gebaut, um die goldene Statue der Kannon aufzunehmen.

Im Sensoji Tempel in Asakusa

Schaut man vom Tempel aus in östlicher Richtung, sieht man den Tokyo Skytree, mit 634 Metern der höchste Fernsehturm der Welt.

Im Sensoji-Tempel – Blick auf den Tokyo Skytree

Kappa-bashi dogugai

Verläßt man das Tempelgelände über den westlichen Ausgang, gelangt man nach einigen hundert Metern in die Kappa-bashi dogugai, die größte Einkaufsstraße Japans für Haushaltswaren. Hier gibt es alles für kleine und große Küchen, in haushaltsüblichen Mengen oder für große Restaurants.

In der Kappabashi Street in Asakusa - Hier gibt es alles für die kleine und große Küche - auch Wasabireiben aus Haihaut
In der Kappabashi Street in Asakusa – Hier gibt es alles für die kleine und große Küche – auch Wasabireiben aus Haihaut

Messer, Geschirr, Verpackungen, Stäbchen, Automaten für die Restaurants, Laternen und Wachsmodelle der in den Restaurants angebotenen Gerichte. Einfach alles, und das wesentlich günstiger als in den großen Kaufhäusern.

In der Kappabashi Street – Hier gibt es alles für kleine und große Küchen

Einige Geschäft bieten sogar den Versand der gekauften Waren ins Ausland an.