Ausflug nach Phang Nga und Umgebung

Unser dritter und auch schon letzter Ausflug auf dieser Reise führt uns zum Phang Nga Coastal Fisheries Research and Development Center und anschließend zu den Tempeln Wat Kaew Manee Si Mahathat, Wat Kuwa Suhan und schließlich zum Wat Bang Riang.

Phang Nga Coastal Fisheries Research and Development Center

Endlich finden wir eine der beiden Schildkrötenstationen. Am Strand von Thai Mueang befindet sich das Phang Nga Coastal Fisheries Research and Development Center. 1985 gegründet, um Herzmuscheln, Austern und Garnelen zu züchten, widmet es sich seit 2002 der Forschung und Entwicklung der Küstenfischerei. Eintritt kostet 20 Baht. Das Zentrum ist täglich von 8.30 bis 16.30 Uhr geöffnet.

Eingang des Phang Nga Coastal and Fisheries Research and Development Centre
Eingang des Phang Nga Coastal and Fisheries Research and Development Centre

Es gibt vier gefährdete Schildkrötenarten im Zentrum, die grüne Schildkröte, die Ridley Seeschildkröte, die Hawksbill Schildkröte und die Lederschildkröte. Diese Arten sind in der Andamanensee zu Hause. Am häufigsten sind die grünen Schildkröten und Hawksbill Schildkröten um die Similan und Surin Inseln anzutreffen.

Schildkröten im Phang Nga Coastal and Fisheries Research and Development Centre
Schildkröten im Phang Nga Coastal and Fisheries Research and Development Centre

Lederschild und Olive Ridley sind die beiden Hauptarten im Park. Sie kommen in mondhellen Nächten zwischen November und April an Land, um ihre Eier zu legen. Die Park Ranger bewachen in dieser Zeit den Strand. Die meisten Eier werden zur Erhaltung und zum Schutz vom Personal eingesammelt und im Zentrum ausgebrütet. Die Brutzeit dauert 60 Tage, nach dieser die Jungschildkröten wieder in die Andamanensee ausgewildert werden.

Das Zentrum ist auch ein Handelsunternehmen für Aquarienfische. Einer der Verkaufsschlager sind Clownfische, weltbekannt seit dem Film „Findet Nemo“. Das Zentrum züchtet auch Algen, Seeschnecken, Zackenbarsche und Seebarsche für kommerzielle Fischfarmen. Riesen-Tiger-Muscheln werden ebenso gezüchtet und in der Nähe von Korallenriffen ausgesiedelt.

Riesenmuschel im Phang Nga Coastal and Fisheries Research and Development Centre
Riesenmuschel im Phang Nga Coastal and Fisheries Research and Development Centre

Wir sind neben einem kleinen Grüppchen die einzigen Touristen zwischen den vielen Becken mit Schildkröten, Fischen, Muscheln und sogar einem Krokodil. Wir können uns frei zwischen den Becken bewegen und uns alles in Ruhe ansehen. Toiletten stehen auch zur Verfügung.

Krokodil im Phang Nga Coastal and Fisheries Research and Development Centre
Krokodil im Phang Nga Coastal and Fisheries Research and Development Centre

Die andere Schildkrötenstation (Sea Turtle Conservation Centre) befindet sich auf der Phang Nga Naval Base in Thap Lamu, wie wir später herausfinden.

Wat Kaew Manee Si Mahathat (วัดแก้วมณีศรีมหาธาตุ)

Ein weiterer schöner Thai-Tempel auf dem Weg in Richtung Phang Nga ist der Wat Kaew Manee Si Mahathat. Die Haupthalle ist besonders schön anzusehen.

Im Tempel Wat Kaew Manee Si Mahathat
Im Tempel Wat Kaew Manee Si Mahathat
Im Tempel Wat Kaew Manee Si Mahathat
Im Tempel Wat Kaew Manee Si Mahathat

Die große Statue zeigt einen in Südthailand berühmten und beim König beliebten Mönch namens Por Than Klai. Über ihn wurde berichtet, er könne die Zukunft voraussagen. Er starb 1970.

Statue des Mönchs Por Than Klai im Tempel Wat Kaew Manee Si Mahathat
Statue des Mönchs Por Than Klai im Tempel Wat Kaew Manee Si Mahathat

Wat Suwa Kuhan (วัดสุวรรณคูหา)

Der Wat Suwa Kuhan ist auch als Affentempel oder Monkey Cave bekannt. Von Khao Lak aus erreicht man den Tempel auf der Straße in Richtung Phang Nga nach etwa 60 Kilometern. Kaum haben wir das Auto abgestellt, erwarten uns auch schon jede Menge Makaken, die auf leichte Beute aus sind. Dazu zählen natürlich Futter, aber auch Brillen und Handtaschen.

Im Wat Suwan Kuha Tempel
Im Wat Suwan Kuha Tempel

Auf dem Tempelgelände befindet sich eine Reihe verschiedener Höhlen, die der Regen vor Millionen von Jahren aus dem Kalkstein spülte. Die größte von ihnen, mit dem Namen Tham Yai misst mehr als 20 mal 40 Meter und beherbergt Buddha-Statuen, deren größte ein sehr schön gearbeiteter 15 Meter langer liegender Buddha ist.

Im Wat Suwan Kuha Tempel
Im Wat Suwan Kuha Tempel
Im Wat Suwan Kuha Tempel
Im Wat Suwan Kuha Tempel
Liegender Buddha im Wat Suwan Kuha Tempel
Liegender Buddha im Wat Suwan Kuha Tempel

Als wir zum Auto zurückkehren, habe die Makaken auch schon ganze Arbeit geleistet und eine Zierleiste abgefummelt. Glücklicherweise lässt sich diese ohne große Mühe wieder befestigen. Ich hatte schon Angst, dem Autovermieter irgendwie den Schaden erklären zu müssen.

Phang Nga (พังงา)

Mittag in Phang Nga. Der ganze Ort ist eine Ansammlung von Geschäften und Häusern entlang der Hauptstraße. Wir brauchen lange, bis wir überhaupt so etwas wie ein Restaurant gefunden haben. Zwei Mal fahren wir die Hauptstraße hoch und runter. In einem einheimischen Restaurant essen wir schließlich. Ein paar Nudeln und Suppe. Mehr Appetit haben wir bei 36 Grad im Schatten eh nicht. In einem Einkaufszentrum erholen wir uns ein bisschen von der Hitze mit einem leckeren Eis. Irgendwann geht es weiter zum letzten Tagesziel, dem Tempel Wat Bang Riang.

Wat Rat Uppatham (วัดราษฏร์อุปถัมภ์), auch Wat Bang Riang (วัดบางเหรียง)

Er ist ein neuerer Bergtempel mit einem glockenförmigen Chedi, der angeblich Reliquien des Buddha enthalten soll. Auf dem Gelände steht auch eine große Statue der Guanyin, der Mahayana-buddhistischen Göttin des Mitgefühls. Bei klarem Wetter kann man bis zur Bucht von Phang Nga sehen.

Endlich am Wat Bang Riang angekommen. Die Straße hierher führt kurvenreich durch Berge und ist so gut wie nicht befahren. Es ist, auch gegen 17 Uhr, immer noch heiß und der Aufstieg zum Tempel anstrengend. Aber der Tempel und vor allem sein Inneres belohnen uns für die Mühen. Der Ausblick auf die umliegenden Berge ist traumhaft. Und durch die abgeschiedene Lage sind keine weiteren Touristen im Tempel, sodass wir uns in aller Ruhe umsehen können.

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Der Eintritt kostet 20 Baht plus 20 Baht für einen Leihsarong, obwohl ich bereits einen Sarong trage, der sogar die Knie bedeckt. Die einheimischen Jugendlichen dürfen ohne bedeckte Knie in den Tempel. Aber egal.

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Kurz bevor die Sonne untergeht und die Abenddämmerung einsetzt, erreichen wir nach rund anderthalb Stunden Fahrt unseren heißgeliebten Nachtmarkt in Bang Niang. Dort essen wir zu Abend und beschließen bei einem kalten Bier einen tollen Ausflugstag und wunderbaren Urlaub.

Unsere Route und Ziele zu diesem Ausflug

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