Danach von Koethi Zan

„In den ersten zweiunddreißig Monaten und elf Tagen unserer Gefangenschaft waren wir dort unten zu viert. Und dann nur noch drei. Es war still im Keller, und wir fragten uns, wer wohl als Nächstes dran sein würde.“

Sarah Farber hat ein drei lange, grausame Jahre dauerndes Martyrium in einem Kellerverlies überlebt. Zehn Jahre ist das her, aber Sarah kann nicht vergessen – die Dunkelheit, die Kälte, die Verzweiflung, die Panik. Und sie weiß noch immer nicht, was damals mit ihrer besten Freundin Jennifer geschehen ist. Jetzt kann sie nicht länger vor ihrer Vergangenheit davonlaufen. Ihr Peiniger soll auf Bewährung freikommen, und sie ist die Einzige, die das verhindern kann. Aber nur, wenn sie sich dem Schlimmsten stellt, das sie sich vorstellen kann: der Wahrheit.

Danach von Koethi Zans schafft es, das Grauen als Kino im Kopf erfahrbar zu machen. Dazu trägt auch die Ich-Erzählweise bei. Bis zum Schluss leidet man immer wieder mit, als wäre man selbst in diesem Keller.

Meine Wertung: 4 out of 5 stars (4 / 5)

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