Das Hiroshima-Tor von Ilkka Remes

Auf der Brücke Pont Marie in Paris wird eine Aktentasche in die Seine geworfen, eine Frau springt hinterher, ein Mann folgt. Der Mann taucht wieder auf – die Frau wird tot geborgen. Doch sie ist nicht ertrunken. Jemand hat ihr unter Wasser die Kehle durchgeschnitten.

Es geht um eine geheimnisvolle Diskette, deren Entdeckung die finnische Präsidentin zum Rücktritt zwingen würde – Timo Nortamo will den Inhalt dieser Diskette um jeden Preis an die Öffentlichkeit bringen. Im Dienste der Wahrheit. Gegen den überraschenden Widerstand seiner Vorgesetzten treibt er die Ermittlungen voran und gerät in ein Labyrinth aus mittelalterlichen Karten, genetischen Codes und Echos des Kalten Krieges. In diesem Labyrinth wird der Jäger zum Gejagten, und Außenstehende werden zu Opfern. Die geheimsten operativen Einheiten der Großmächte sind an einem immer gefährlicher werdenden Kopf-an-Kopf-Rennen beteiligt, bei dem sie vor keiner Maßnahme zurückschrecken, um etwas in ihren Besitz zu bekommen, das es eigentlich gar nicht geben dürfte.

Das Hiroshima-Tor von Ilkka Remes fand ich schwer zu lesen. Es war nicht so flüssig wie bei einem John Grisham oder Robert Harris. Vielleicht lag es auch an der Thematik: Atomphysik, Materie und Antimaterie. Vor allem aber lag es daran, dass der Autor zwischen den einzelnen Schauplätzen und Strängen hin- und herspringt, teilweise nur mit einer halben Seite, sodass man gar nicht mehr weiß, wer jetzt gerade wo mit wem irgendetwas anstellt. Die Story an sich ist spannend, aber die Umsetzung nicht so toll.

Meine Wertung: 2.5 out of 5 stars (2,5 / 5)

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