Der Lobbyist von Jan Faber

Er ist mächtig. Er ist kaltblütig. Er ist der Lobbyist.

Insider nennen ihn Mr. Money – den russischen Ölmagnaten und Milliardär Aleksander Lewtuschenko, der als einer der schillerndsten und vermögendsten Vertreter der russischen Wirtschaft gilt. Nach einem kometenhaften Aufstieg in der Industrie hat er es nach ganz oben geschafft – an die Spitze des gigantischen Energie-Konzerns GasNeft, von wo aus er auf skrupellose Weise das Geschick eines ganzen Kontinents beeinflusst. In einem unüberschaubaren Netz von Abhängigkeiten zieht er die Fäden – bis in die höchsten politischen Kreise von Berlin, Brüssel und Moskau. Und doch gibt es einen Mann, der ihm gefährlich werden kann: der Sankt Petersburger Wissenschaftler und einstige Weggefährte Arkadi Lossow, denn er ist im Besitz von Informationen, die Lewtuschenkos Imperium ins Wanken bringen könnten. Als Lossow seiner Tochter Tatjana geheime Dokumente anvertraut, beginnt eine gnadenlose Hetzjagd auf sie, an der selbst Lewtuschenkos Gegner beteiligt sind

Der Lobbyist von Jan Faber ist ein spannender Roman, der jedoch nicht an Kalte Macht anknüpfen kann. Zwar werden wieder bekannte Tatsachen wie der Bau der Nord-Ostsee-Pipeline und die Verbindung von Gerhard Schröder zu Russland und Putin in die Story eingebaut. Aber das hilft der Spannung auch nicht auf ein höheres Niveau.

Meine Wertung: 3 out of 5 stars (3 / 5)

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