Ein Tag am Strand von Sankt Peter-Ording

Gestern machte ich einen Ruhetag, um mich von den Anstrengungen der letzten Etappe meiner Deutschlandtour zu erholen. Das gelang auch sehr gut, sodass ich heute bereits wieder über eine Radtour nachdenke. Aber erst einmal wollen wir einen Tag am Strand von Sankt Peter-Ording verbingen. Einen Strandkorb haben wir sicherheitshalber schon vorab reserviert und bezahlt. So können wir ohne Wartezeit über die Seebrücke vor an den Strand. Schnell finden wir den richtigen Strandkorb und machen es uns gemütlich.

Im Windschatten des Korbs sind die 19 Grad mit der immer wieder durch die Wolken brechenden Sonne ganz gut auszuhalten. Das Wasser ist fast genauso warm und es gut förmlich nach einem Spring hinein. Aber darauf bin ich jetzt so gar nicht vorbereitet. Vielleicht in den nächsten Tagen. Währenddessen spielen die Kinder im Sand und graben nach „Grundwasser“.

Nach ein paar Stunden sind wir müde und ausgehungert. Und sogar ein bisschen durchgefroren. Deshalb verlassen wir den Strand und essen zu Mittag beim Gosch. Leider gibt es hier keine Nordseekrabben oder Gerichte mit diesen. Warum, weiß ich leider nicht. Aber die Krabbensuppe und der Backfisch sind lecker.

Die Promenade und das Restaurant Gosch in Sankt Peter-Ording
Die Promenade und das Restaurant Gosch in Sankt Peter-Ording

Ein Mittagsschläfchen später setzen wir uns an die Promenade und schauen den anderen Touristen zu. Unser Eindruck ist, dass sich viele nicht an die Corona-Regeln halten. Und das, obwohl es hier nachmittags immer rappelvoll ist. Da braucht sich niemand wundern, wenn am Ende der Sommerferien die Infektionszahlen wieder stark ansteigen.

Vor dem Abendessen hole ich dann doch noch das Rennrad aus und drehe eine flotte Runde. Von Sankt Peter-Ording geht es über das Eidersperrwerk nach Tönning und zurück über die Bundesstraße 202. Hinter Garding ziehen über Sankt Peter-Ording dunkle Wolken und erste Regenschleier auf. In stating beginnt es schließlich zu regnen. Aber Gott sei Dank nur leicht. Schnell ist der Schauer vorbei. Ich bin noch nicht einmal richtig nass geworden. Aber vielleicht fahre ich auch einfach nur zu schnell? 🤪

Bei den flachen Straßen hier macht das Radeln richtig Spaß. Nur der stramme Wind und der Trubel in Sank Peter-Ording verhindern einen schnelleren Schnitt. Aber 51 Kilometer in gut eineinhalb Stunden sind ja nicht schlecht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.