Erholsame Strandtage am Playa Esmeralda

Traumstrand Playa Esmeralda

Der Strand Playa Esmeralda, fünf Kilometer vom Dorf Guardalavaca entfernt in der Provinz Holguin, ist zwar nur circa 700 Meter lang, aber wunderschön. Das 27 Grad warme, kristallklare Wasser spült gleichmäßig auf den weißen Sand. Wir hatten die ganzen 14 Tage wahnsinnig gutes Wetter, weshalb wir auch jeden einzelnen Tag am Strand verbracht haben. Das einzig Negative, was uns am Strand auffiel, war diese Unart, sich Liegen bzw. Sonnenpilze zu reservieren. Das gab es bei unserem ersten Besuch im Jahr 2000 noch nicht. Sowieso hat sich die Klientel verändert. Früher waren es meist Kanadier und nur wenige Deutsche, die im Hotel untergebracht waren, jetzt waren es bestimmt zur Hälfte Deutsche, dazu noch Engländer, Holländer, Finnen und Franzosen, während die Kanadier nur noch eine Minderheit stellten. Während am Pool kaum Liegen reserviert waren, bekam man um halb 10 am Strand kaum noch einen Sonnenpilz ab. Allerdings findet man unter den zahlreich vorhandenen Bäumen auch später noch ein schattiges Plätzchen.

Am Strand Playa Esmeralda in Guardalavaca
Am Strand Playa Esmeralda in Guardalavaca

Hotel Sol Rio de Luna y Mares

Bevor wir in Urlaub gefahren sind, hatten wir dem Hotel bereits ein Fax mit unserem Zimmerwunsch geschickt, und das Reisebüro wollte auch noch mal was schicken. Also hofften wir, dass unsere Wünsche auch berücksichtigt wurden. Aber wie das nun mal so ist, war das natürlich nicht der Fall, und anstatt ein ruhiges Zimmer zur Seite zu bekommen, zogen wir in eines mit direktem Blick auf den Pool. Allerdings muss man dazu sagen, dass die allabendlichen Animationsshows nun nicht mehr am Pool, sondern in einer neu gebauten Halle stattfinden, sodass wir davon nicht mehr viel mitbekamen. Nur die Beachparties waren wirklich nervend, wenn drei Uhr nachts die Besoffenen grölend vom Strand kommen und meinen, noch mal eine Runde im Pool schwimmen zu müssen.

Hotel Sol Rio de Luna y Mares
Hotel Sol Rio de Luna y Mares

Wir haben also unser Zimmer bezogen. Ich war ein wenig enttäuscht, als ich die etwas abgewohnte Einrichtung sah, und die sehr mitgenommenen Fliesen im Bad. Aber eigentlich war es völlig ausreichend. Ein Fernseher mit Deutscher Welle-TV war auch vorhanden, und unser Zimmer hatte auch eine Art Fön. Wenn der auch eher aussah, wie ein kleiner Staubsauger. Die Betten und Matratzen waren auch ok. Wer mehr Komfort will, der muss ins benachbarte Melia Paradisus Río de Oro Resort & Spa gehen, da kostet die Nacht allerdings auch das Doppelte.

Verpflegung nicht mehr so gut wie 2000

Was das Essen angeht, so war ich sehr gespannt. Beim letzten Besuch vor fünf Jahren ging mir das Frühstück nach einer Woche schon ziemlich auf den Keks, weil es immer nur das gleiche gab. Auch dieses Mal sollte es mir nicht anders ergehen, außer, dass nach einer Woche auch noch die Pancakes alle waren, und es dann nur noch Spiegeleier und Cornflakes gab. Das Abendessen war auch sehr eintönig, und Vegetarier haben es noch viel schwieriger, da selbst im Reis manchmal Fleischstückchen drin waren. Wer allerdings Fleisch liebt, der wird auch das Abendessen genossen haben, denn davon gab es immer reichlich und frisch zubereitet. Das einzige Essenshighlight war das Mittagessen (jeden Mittag in der gleichen Snackbar „Galileo“ im Rio de Luna), wo es auch Pizza und Nudeln gab. Die Spaghetti Bolognese müssen ziemlich gut schmecken, denn die haben wir jeden Mittag gefuttert. Die gleiche Snackbar fungiert übrigens abends als italienisches à la carte-Restaurant. Wer dorthin möchte, sollte sich frühzeitig anmelden, denn manchmal war es bis zu 4 Tage im Voraus ausgebucht.

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