Extinction von Kazuaki Takano

Jonathan Yeager, Söldner einer privaten Sicherheitsfirma im Irak, wird im Auftrag der amerikanischen Regierung zu einer streng geheimen Mission im Kongo eingeteilt. Bei einem Pygmäenstamm sei ein tödliches Virus ausgebrochen. Doch im Dschungel erkennt Yeager, dass es eigentlich um einen kleinen Jungen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten und übermenschlicher Intelligenz geht. Doch Yeager kann den Jungen nicht töten und verhilft ihm zur Flucht aus Afrika. Das dabei sämtliche Sicherheitsbehörden der USA mal eben ausgetrickst werden müssen. Gekauft. Schließlich hat man ja die neueste Evolutionsstufe der menschlichen Intelligenz im Team.

Daneben spielt der als Antiheld in den Plot eingeführte Promotionsstudent im zweiten Semester Kento Koga in Japan die zweite Heldenrolle, in dem er quasi über Nacht ein Medikament für eine bisher unheilbare Krankheit in Rekordzeit entwickelt. Und das auch nur mit Hilfe einer von der neuen menschlichen Spezies entwickelten Software.

Takano hält die Spannung in Extinction durch die fortwährend immer wieder kurz vor dem Scheitern stehenden Protagonisten dauerhaft hoch. Auch wenn die zum Teil sehr wissenschaftslastigen Passagen gelegentlich den Lesefluss bremsen. Alles in allem ein guter Thriller mit einigen Schwächen im Plot.

Meine Wertung: 3 out of 5 stars (3 / 5)

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