Inselrundfahrt über Malta

Während einer Inselrundfahrt über Malta mit einem Mietwagen erkunden wir die für uns interessantesten Ziele und Sehenswürdigkeiten. Die Blaue Grotte, Rabat, Mdina, der Dom von Mosta und die Ausgrabungsstätten von Hagar Qim (Ħaġar Qim) und Mnajdra liegen vor uns.

Blaue Grotte

Von Valletta brechen wir zunächst in Richtung Flughafen auf, von dort weiter in Richtung Zurrieq bis in den Süden zur Blauen Grotte. Bis dahin spielte das Wetter mit Sonnenschein und blauem Himmel gut mit.

Blaue Grotte auf Malta
Blaue Grotte auf Malta

Kaum waren wir dort angekommen, tobte sich ein Gewitter über der Bucht aus. Für einige erste Fotos trotzten wir dem Regen, danach fuhren wir hinunter zur Anlegestelle der Boote, die in der Saison die Touristen zur Grotte und zurück schippern. Hier schlug das Gewitter schließlich mit voller Macht zu: Platzregen, Hagel, Sturmböen. Minutenlang bot die Natur alles auf, um uns im Auto sitzen zu sehen.

Gewitter am Bootsanleger zur Blauen Grotte
Gewitter am Bootsanleger zur Blauen Grotte

Megalithstätten Hagar Qim (Ħaġar Qim) und Mnajdra

Sobald der Platzregen etwas nachließ und die Sicht wieder besser wurde, nahmen wir unsere Fahrt zu den Megalithstätten Hagar Qim und Mnajdra auf. Bereits um 3000 vor Christus wurden hier aus riesigen, bis zu 57 Tonnen schweren Felsbrocken Tempel errichtet, die bis heute überdauerten. Eine kurze Regenpause nutzten wir für einen schnellen Blick auf den Hagar Qim Temple. Die Besichtigung von Mnajdra fiel buchstäblich ins Wasser.

Auf der Weiterfahrt in Richtung Rabat und Mdina bot sich noch ein schöner Blick auf Siggiewi.

Pfarrkirche St. Nikolaus in Siġġiewi auf Malta
Pfarrkirche St. Nikolaus in Siġġiewi auf Malta

Rabat

Über einige Umwege über gottverlassene Straßen mit riesigen Schlaglöchern gelangten wir schließlich doch nach Rabat. Nach der hier eingelegten Mittagspause sahen wir uns die St. Pauls Church and Grotto an. In der Grotte befanden sich Grabstätten aus längst vergangenen Zeiten; heute ist die Grotte mit den staatlich geführten St. Pauls Katakomben verbunden. Gegenüber Rabat liegt auf einem ca. 150 Meter hohen Hügel Mdina.

Mdina

Die Stadt der Stille – wie Mdina auch genannt wird – gleicht einer Festung, seit die Phönizier diese mit einem Schutzwall umgaben. Heute vermittelt Mdina eher den Eindruck einer unbewohnten Museumsstadt, was aber auch an der Jahreszeit liegen kann. In der Hochsaison wimmelt es hier mit Sicherheit vor Touristen. Wir dagegen konnten uns die Stadt mit ihren verwinkelten Gassen in aller Ruhe ansehen. Zudem hat man hier einen tollen Rundblick auf den nordöstlichen Inselteil, der bis nach Valletta reicht.

Festung in Mdina auf Malta
Festung in Mdina auf Malta

Dom in Mosta

Unser nächstes Ziel war Mosta, das wir bereits von Mdina aus sehen konnten. Hier steht ein Dom mit der drittgrößten Kuppel Europas (ca. 40 Meter Durchmesser und 66 Meter hoch).

Dom von Mosta auf Malta
Dom von Mosta auf Malta

Das Gotteshaus fasst ca. 12.000 Menschen und ist damit das größte Maltas. Steht man mittendrin, kann man sich gar nicht vorstellen, wie hier so viele Menschen Platz finden sollen. Der Rückweg führte am immer rauer werdenden Meer entlang auf der gut ausgebauten Küstenstraße wieder nach St. Julians.

Insgesamt hat uns Malta gut gefallen. Aber länger als eine Woche wollte ich hier nicht verbringen. Das liegt erstens am Essen. Und zweitens hat man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nach meiner Einschätzung in etwa vier Tagen gesehen. Und zum Baden würde ich sowieso nicht nach Malta fahren. Da gibt es sehr viel angenehmere Strände und Inselchen.

Unsere besuchten Ziele in Malta im Überblick

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