Thailand 2006

Zusammenfassung

Fast fünf Wochen hatten wir Zeit, um den Norden und das Zentrum Thailands zu erkunden. Gestartet sind wir in der vom Tourismus noch eher unberührten Region um Mae Hong Son. Touristischer wurde es dann schon in Chiang Mai und Chiang Rai. In Sukhothai und Ayutthaya dagegen konnten wir die Ruinen der alten Khmerkultur relativ ungestört genießen, bevor wir das quirlige, laute und dennoch reizvolle Bangkok unsicher machten.

Reiseroute

Der Norden – Berge und Bergvölker

Blick über Mae Hong Son und den Flughafen
Blick über Mae Hong Son und den Flughafen

Unsere Reise begann in Mae Hong Son. Mit dem Fern Resort haben wir ein kleines, einfaches, aber dafür umso besser gelegenes Eco-Hotel gefunden, das inmitten grüner Reisfelder eingebettet liegt. Auf Grund seiner Lage bietet sich Mae Hong Son als idealer Ausgangspunkt für Besuche in den Dörfern der Bergvölker (Hilltribes) an. Zudem ist die Landschaft in der Umgebung wunderschön und touristisch noch nicht so erschlossen wie Chiang Mai, unserem nächsten Ziel.

Über Pai und Soppong fuhren wir nach Chiang Mai, um dort zunächst drei Tage zu verbringen. Dabei stand ein Ausflug auf den Doi Suthep genauso auf dem Programm wie die Erkundung der Altstadt und natürlich des Nachtmarktes.

Im Goldenen Dreieck an der Grenze zu Myanmar und Laos

Abends unterwegs in Chiang Rai
Abends unterwegs in Chiang Rai

Die nächste Station bildete Chiang Rai. Von hier aus unternahmen wir Ausflüge in die Grenzstadt Mae Sai sowie in die umliegenden Bergregionen, um auch hier die unterschiedlichen Bergvölker kennen zu lernen. Zwei Tage verbrachten wir im Goldenen Dreieck in Sop Ruak.

Danach kehrten wir mit einem kleinen Umweg über Thaton noch einmal nach Chiang Mai zurück, weil drei Tage für die Stadt und ihre Umgebung einfach nicht ausreichen. Ein beeindruckendes Erlebnis war der Besuch im Elefantencamp bei Lampang. Lohnenswert ist auch der Doi Inthanon Nationalpark mit dem gleichnamigen höchsten Berg Thailands sowie vielen kleineren und größeren Wasserfällen.

Vergangene Hochkultur – Khmerruinen in Sukhothai und Ayutthaya

Buddhakopf eingewachsen in einem Baum in Ayutthaya
Buddhakopf eingewachsen in einem Baum in Ayutthaya

In Sukhothai und Ayutthaya warteten bereits die Reste der einstmals mächtigen Khmer. Sukhothai ist dabei zwar weitläufiger, aber nicht so gut erhalten wie Ayutthaya.

Ausklang in einem ruhigen Hotel im quirligen Bangkok

Pool im Marriot Resort & Spa in Bangkok
Pool im Marriot Resort & Spa in Bangkok

Den Schlusspunkt unserer ersten Thailandreise bildete nach einer Zugfahrt Bangkok. Der die Stadt prägende Fluss Chao Praya verleiht ihr einen ganz eigenen Charme. Genauso die einzelnen Stadtteile mit ihren vielen interessanten Eigenheiten wie zum Beispiel die Märkte in Chinatown oder das Viertel rings um den Königspalast mit den bedeutendsten und schönsten Tempeln im Land.

Das war ein würdiger Abschluss einer sehr intensiven und prägenden Reise mit vielen neuen, interessanten Erfahrungen.