Sayonara Japan und arigatou gozaimasu

Nun heißt es Abschied nehmen. Mein achtwöchiger Aufenthalt ist zu Ende, ich sitze bereits am Gate im Flughafen Tokio-Narita und warte auf meinen Flieger. Sayonara Japan.

Das war auf jeden Fall eine Erfahrung, von der ich noch lange berichten und an die ich sehr lange zurück denken werde. Es ist auch etwas anderes, ob man für einige Wochen Urlaub im Ausland verbringt oder tatsächlich für einen Arbeitsaufenthalt dort unterwegs ist. Man erlebt normalen Alltag und bekommt so natürlich viel mehr die Gepflogenheiten und kulturellen Besonderheiten mit, die ich ja schon in mehreren Artikeln beschrieben habe.

Es waren acht intensive Wochen, nach denen ich mich freue, endlich meine Familie wieder zu sehen. Denn ohne sie wäre das gar nicht möglich gewesen. Ein RIESENDANKE schon mal vorab über diesen Weg! Nun hoffe ich, dass ich nicht allzu große Schwierigkeiten haben werde, mich wieder in den deutschen Alltag einzugewöhnen. Denn der Servicelevel in Japan ist unglaublich hoch, was bereits von OECD negativ gesehen wird. Das Essen unvergleichlich, wenn auch nicht so abwechslungsreich wie in Thailand, und in der Regel die Menschen sehr rücksichtsvoll.

Vermisst habe ich neben meiner Familie eigentlich nur eines: ein ordentliches Vollkornbrot und Käse. Denn Milchprodukte gibt es zwar, aber die sind unglaublich teuer weil importiert. Quark ist zum Beispiel unbekannt. Aber das nur als kleine Anekdote.

Ich möchte auf jeden Fall nochmal nach Japan, allein um meiner Familie dieses wunderbare Land mit seiner Natur und seinen kulturellen Schätzen zu zeigen. Deshalb sage ich „Auf Wiedersehen“. Sayonara Japan!

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