Shinjuku – Geschäfts- und Vergnügungsviertel

Shinjuku, einer von Tokios 23 Bezirken, ist das bedeutendste Verwaltungs-, Geschäfts- und Vergnügungszentrum Japans mit dem größten Wolkenkratzerviertel. Hier leben rund 339.000 Menschen.

Shinjukus Hochäuser (Mode Gakuen Cocoon Tower)
Shinjukus Hochäuser (Mode Gakuen Cocoon Tower)
Shinjuku
Shinjuku

Tokyo Metropolitan Government Building

Neben den größten Hotels der Stadt steht hier auch das Tokyo Metropolitan Government Building mit seinen beiden über 240 Meter hohen Türmen, das die Verwaltung der Präfektur Tokio beherbergt. Im 45. Stock beider Türme befindet sich jeweils eine kostenfrei zugängliche Aussichtsetage. Der Eingang hierzu ist im Untergeschoss etwas versteckt. Ich brauchte zumindest zwei Anläufe, um den Eingang zu finden. Aber die Aussicht ist grandios.

Blick nach Shinjuku (Osten) und auf den Skytree in Asakusa im Hintergrund von der Aussichtsetage des Tokyo Metropolitan Government Building
Blick nach Shinjuku (Osten) und auf den Skytree in Asakusa im Hintergrund von der Aussichtsetage des Tokyo Metropolitan Government Building

Am besten sollte man die Aussichtsplattformen zu verschiedenen Tageszeiten besuchen, um bei klarer Sicht vielleicht einen Blick auf den Fuji-san werfen zu können. Hier sind noch einmal die wichtigsten Infos dazu:

Infos zur Aussichtsetage des Tokyo Metropolitan Government Building
Infos zur Aussichtsetage des Tokyo Metropolitan Government Building

Kabukicho

Sehenswert ist auch das Vergnügungs- und Rotlichtviertel Kabukicho, das nach einem nie gebauten Theater benannt ist. Aber Kabukicho ist nicht mit deutschen Rotlichtvierteln zu vergleichen. Auch hier geht es auf japanische Art sehr gesittet und zurückhaltend zu. Selbst die „Anmacher“ sind sehr zurückhaltend.

In Kabukicho - Shinjukus Vergnügungs- und Rotlichtviertel
In Kabukicho – Shinjukus Vergnügungs- und Rotlichtviertel

Neben dem ganzen Amusement kann man natürlich auch in einem der zahllosen Lokale essen oder einfach auch nur etwas trinken. Oder man probiert mal etwas Neues aus und versucht sich in einem Robot-Restaurant:

Robot Restaurant in Shinjuku
Robot Restaurant in Shinjuku

Das kann aber teuer werden. Der Eintritt für das Robot-Restaurant beträgt schlappe 8.000 Yen (= 68 Euro) und darin sind noch nicht einmal Speisen oder Getränke enthalten. Essen kostet noch einmal 1.000 Yen (= 8,50 Euro).

Shinjuku ist einfach ein tolles Viertel mit Atmosphäre, in das es mich immer wieder zieht. Auch weil es hier deutlich mehr Restaurants als in Aoyama gibt, die sogar auch noch preiswerter sind. Selbst die Supermärkte und 7eleven haben niedrigere Preise als die gleichen Geschäfte in meinem Stadtviertel.

Hier wurden sogar Teile des Science Fiction Films „Blade Runner“ (1982) von Ridley Scott mit Harrison Ford in der Hauptrolle gedreht. Wenn man sich das nachstehende Foto anschaut, erscheint das auch gar nicht so abwegig. Man stelle sich nur ein paar fliegende Autos und ein paar feuerspuckende Schornsteine auf den Wolkenkratzern vor und fertig ist der Science Fiction Blockbuster.

Blick nach Süden von der Aussichtsetage des Tokyo Metropolitan Government Building
Blick nach Süden von der Aussichtsetage des Tokyo Metropolitan Government Building